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Unser Börsenlexikon für Sie!

Allerlei Begriffe aus der Welt der Börse begegnen uns immer wieder. Viele davon befinden sich im allgemeinen Sprachgebrauch, doch oft herrscht Irritation, wenn es ans Eingemachte geht. Jetzt nicht mehr!

Nutzen Sie unser Börsen-ABC!

Unser Lexikon erhebt auf keinen Fall Anspruch auf Vollständigkeit. Sollten Sie etwas vermissen, freuen wir uns über jeden Hinweis.

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Variable Notierung (Anfangskurs)

Variable Wertpapiere, an denen ein großes Publikumsinteresse besteht, die also viel gekauft und verkauft werden, wird während der ganzen Zeit, an der die Börse geöffnet ist, der Kurs fortlaufend (variabel) notiert.
Er kann sich also an einem Tag während der Börsenzeit mehrmals ändern, z. B. durch plötzliche Nachfrage oder plötzliches Angebot. Der Kurs, der bei der Eröffnung des Börsenhandels als erster genannt wird, ist der Anfangs- oder Eröffnungskurs. Zum fortlaufenden Handel müssen Aktien und festverzinsliche Wertpapiere besonders zugelassen sein. Für Kauf- oder Verkaufsaufträge gelten Mindestbeträge, und zwar in der Regel 50 Stück bei Aktien und 1 Mio. DM bei festverzinslichen Wertpapieren.

Vinkulierte Namensaktie

Sonderform der Namensaktie. Zur Übertragung ist auch die Zustimmung der Aktiengesellschaft erforderlich. (z.B. Lufthansa)

Vorzugsaktie

Seit einigen Jahren geben Unternehmen bei der Neuausgabe auch so genannte Vorzugsaktien aus. Der Käufer verzichtet dabei auf sein Stimmrecht in der Hauptversammlung. Dafür wird er mit einer höheren Dividende oder einer garantierten Mindestdividende entschädigt. Vorzugsaktien sind in vielen Ländern (z.B. in den USA) nicht üblich. Gegensatz hierzu ist die Stammaktie.

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