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Pressemitteilung - 28.09.2003

UmweltBank AG

Deponie wird zum Solarkraftwerk

UmweltBank finanziert das „Solarkraftwerk Deponie Bochingen“ / Eine der ersten Photovoltaik-Anlagen auf einer Mülldeponie / Einweihung und Tag der offenen Tür am 25. Juli 2003

Nürnberg, 25. Juli 2003 – Die Mülldeponie in Bochingen, etwa 100 Kilometer südwestlich von Stuttgart, ist seit Ende des letzten Jahres Standort für eine Photovoltaik-Anlage und wird heute offiziell eingeweiht. Das „Solarkraftwerk Deponie Bochingen“ ist mit 378 kWpeak eine der größten Anlagen in Baden-Württemberg. Betreiber ist die Schölzl KG, finanziert wurde die Anlage von der Nürnberger UmweltBank.

Auf insgesamt rund 7.000 Quadratmetern wurde auf einer seit zehn Jahren stillgelegten Mülldeponie in Bochingen bei Oberndorf Photovoltaik-Module installiert. Die Anlage ist seit Ende letzten Jahres in Betrieb und soll pro Jahr 380 MWh Strom erzeugen. Besitzer der Deponie ist der Landkreis Rottweil, der örtliche Netzbetreiber EnBW wird die erzeugte elektrische Energie abnehmen.

Das Solarkraftwerk ist mit 378 kWpeak eine der größten Anlagen Baden-Württembergs. Das 2-Millionen-Euro-Projekt wird von der Bochinger Firma Schölzl KG betrieben, die seit 1997 Photovoltaik-Kraftwerke an mehreren deutschen Standorten unterhält.

Die UmweltBank hat deutschlandweit bereits über 2.500 Umweltprojekte finanziert, einer ihrer Schwerpunkte ist der Bereich der Erneuerbaren Energien. Jedes Kreditprojekt wird nach wirtschaftlichen und ökologischen Kriterien geprüft. Insbesondere Solaranlagen auf Freiflächen werden einem kritischen Umweltrating unterzogen, im Falle des Solarkraftwerks auf der bereits versiegelten Deponie in Bochingen wurde die Finanzierung befürwortet.

UmweltBank AG

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